Dienstag, 25. Februar 2014

~Eule rezensiert~ Aeternum von Andrea Bottlinger

Titel: Aeternum
Autor: Andrea Bottlinger
Genre: Fantasy
Seiten: 576
Erschienen: 02.04.2013
TB: 12,99€ [D]
Ebook: 10,99€
Verlag: Knaur



Inhalt:

Mitten in Berlin, genau gesagt auf dem Alexanderplatz, geschieht eine unglaubliche Katastrophe. Dort wo einmal der Platz war, klafft ein riesiger Krater im Boden, der Fernsehturm droht einzustürzen und immer mehr Leute berichten davon Engel gesehen zu haben. Etwas geht vor in der Stadt und es scheint mit diesem mysteriösen Loch im Boden zu tun zu haben. Der ehemalige Engel Jul möchte herausfinden was es damit auf sich hat und macht sich an den Abstieg. Begleitet wird er von Amanda, einer Magierin, die unfreiwillig in den Diensten des Dämons Balthasar steht und für ihn die Vorgänge in dem Loch auskunschaften soll. Unten angekommen sehen sie unglaubliche Dinge und werden schon bald mit dem drohenden Weltuntergang konfrontiert.

Meine Meinung:

Leider kann ich über dieses Buch nicht so viel Gutes berichten, es hatte sich besser angehört als es letztendlich war. Der Einstieg in die Geschichte war noch ganz in Ordnung, so dass man auch noch gespannt war wie es weiter geht, aber je weiter ich gelesen hatte, desto mehr zog sich die Geschichte wie Kaugummi.

Vielleicht lag es auch am Schreibstil. Die Autorin konnte mich einfach nicht für sich gewinnen, es wurde alles ein wenig zu sehr in die Länge gezogen, selbst die Stellen die eigentlich spannend und rasant vonstatten gehen sollten waren irgendwie leblos und fade. Es hat mich einfach überhaupt nicht fesseln können, trotz der eigentlich interessanten Thematik. Für meinen Geschmack ist es nicht gut umgesetzt worden.

Dabei hätte die Geschichte so viel Potenzial gehabt. Allein, dass das Szenario in Berlin spielt und dann noch gefühlskalte Engel und bissige Dämonen, dass hört sich doch erstmal nach einer guten Mischung an. Die Charaktere an sich waren auch wirklich nicht schlecht. Jul, der mit Gefühlen noch sehr unerfahren ist; Amanda, die versucht stark zu sein und sich nicht anmerken lässt wie viel Angst sie eigentlich hat; Karin, die ein wissbegieriger Nerd ist und die Beiden unterstützt. Und selbst die Bösewichte, wie zum Beispiel der Dämon Balthasar, haben mir sehr gut gefallen. Doch auch sie konnten mir letztendlich das Buch nicht schmackhaft machen.

Die Autorin hat sich einfach zu oft an einzelnen Abschnitten aufgehangen und die Geschichte nicht richtig voran gebracht, so dass ich schnell das Interesse verlor und dementsprechend lange für das Buch gebraucht habe und oft am überlegen war, ob ich es nicht einfach abbrechen sollte. Es war einfach nur zäh und hat mir keinen Spaß gemacht, was mich echt total ärgert weil es mit etwas mehr Schwung und Pepp ein gutes Buch hätte sein können. Außerdem wurde die Tatsache, dass plötzlich Engel und Dämonen auf der Erde sind, von den übrigen Menschen viel zu schnell akzeptiert und war schon von vornherein total normal und gar nichts besonderes mehr. Das fand ich sehr unglaubwürdig, da hätte die Autorin viel feinfühliger rangehen müssen.

Fazit:

Im Ansatz und von den Ideen her wirklich gut aber letztendlich doch zu viel verschenktes Potenzial. Es gibt zwar nette Charaktere aber die reißen es meiner Meinung nach auch nicht mehr raus. Schade, aber ich kann für dieses zähe Buch nicht wirklich eine Empfehlung aussprechen.

Bewertung:

Cover: 4/5
Schreibstil: 1/5
Story: 2/5
Charaktere: 3/5

Ergibt eine Gesamtbewertung von:

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