Freitag, 28. Februar 2014

~Eule rezensiert~ Der Traumvater (Faustus-Trilogie Bd. 2) von Kai Meyer

Titel: Der Traumvater
Band 2 der Faustus-Trilogie
Autor: Kai Meyer
Genre: Historischer Roman/Fantasy
Seiten: 183
Erschienen: 11.06.2012
Ebook: 2,99€
Verlag: MiMe Books


Meine Meinung zu Band 1: KLICK

Inhalt:

Student Wagner zieht mit seinem Meister Faust und der Engelkriegerin Angelina in Richtung Rom. Doch unterwegs bekommt Faust eine Nachricht und wird zu einem Treffen mit Schülern des mysteriösen Traumvaters gerufen. Der Traumvater ist jemand der die Träume anderer Menschen kontrollieren und beeinflussen kann. Nun ist er bereits sehr alt und sucht offenbar nach einem Nachfolger, deshalb die Zusammenkunft seiner besten Schüler. Doch der Traumvater hat ein seltsames Auswahlverfahren, denn plötzlich werden nacheinander Schüler ermordert. Doch wer oder was mordet da wirklich? 

Meine Meinung:

Bei Band 1 war ich ja noch etwas skeptisch und es ist auch schon eine Weile her wo ich ihn gelesen hatte. Es ging ja erst nur schleppend los und Spannung war erst zum Ende hin voll da. Band 2 hier war da definitiv eine Steigerung und hat mir echt gut gefallen.

Spannung gab es hier von der ersten Seite bis zur letzten. Auch trotz der längeren Pause habe ich den Einstieg sehr schnell wieder gefunden. Erzählt wird weiterhin aus Sicht von Faustus Schüler Wagner, den ich sehr sympathisch und auch ungewollt witzig finde. Ihre Begleiterin Angelina, die Kriegerin des Borgia Papstes, die stumm ist und durch Verbrennungen entstellt wurde, bleibt weiterhin mysteriös aber nähert sich auch immer mehr an Wagner an und dadurch wächst sie auch dem Leser mehr ans Herz.

Die Geschichte an sich hat mir auch sehr gut gefallen, weil sie irgendwie eigenständig ist und nicht nur nahtlos an Band 1 anknüpft. Deswegen gelang mir der Wiedereinstieg auch so leicht. Es ist hier eine kleine Mischung aus Mystik und Krimi, durch die tollen Charaktere und weil man bis zum Ende nicht genau weiß wie es ausgeht, ist das Ganze wirklich sehr fesselnd gestaltet.

Fazit:

Wirklich eine gute Steigerung, tolle Geschichte, tolle Charaktere, perfekte Mischung, so wünscht man sich das. Ich kann euch die Bücher wirklich empfehlen, grade als Ebook zu dem tollen Preis kann man nichts sagen.

Bewertung:

Cover: 4/5
Schreibstil: 4,5/5
Story: 4,5/5
Charaktere: 5/5

Ergibt eine Gesamtbewertung von knapp:



Dienstag, 25. Februar 2014

~Eule rezensiert~ Aeternum von Andrea Bottlinger

Titel: Aeternum
Autor: Andrea Bottlinger
Genre: Fantasy
Seiten: 576
Erschienen: 02.04.2013
TB: 12,99€ [D]
Ebook: 10,99€
Verlag: Knaur



Inhalt:

Mitten in Berlin, genau gesagt auf dem Alexanderplatz, geschieht eine unglaubliche Katastrophe. Dort wo einmal der Platz war, klafft ein riesiger Krater im Boden, der Fernsehturm droht einzustürzen und immer mehr Leute berichten davon Engel gesehen zu haben. Etwas geht vor in der Stadt und es scheint mit diesem mysteriösen Loch im Boden zu tun zu haben. Der ehemalige Engel Jul möchte herausfinden was es damit auf sich hat und macht sich an den Abstieg. Begleitet wird er von Amanda, einer Magierin, die unfreiwillig in den Diensten des Dämons Balthasar steht und für ihn die Vorgänge in dem Loch auskunschaften soll. Unten angekommen sehen sie unglaubliche Dinge und werden schon bald mit dem drohenden Weltuntergang konfrontiert.

Meine Meinung:

Leider kann ich über dieses Buch nicht so viel Gutes berichten, es hatte sich besser angehört als es letztendlich war. Der Einstieg in die Geschichte war noch ganz in Ordnung, so dass man auch noch gespannt war wie es weiter geht, aber je weiter ich gelesen hatte, desto mehr zog sich die Geschichte wie Kaugummi.

Vielleicht lag es auch am Schreibstil. Die Autorin konnte mich einfach nicht für sich gewinnen, es wurde alles ein wenig zu sehr in die Länge gezogen, selbst die Stellen die eigentlich spannend und rasant vonstatten gehen sollten waren irgendwie leblos und fade. Es hat mich einfach überhaupt nicht fesseln können, trotz der eigentlich interessanten Thematik. Für meinen Geschmack ist es nicht gut umgesetzt worden.

Dabei hätte die Geschichte so viel Potenzial gehabt. Allein, dass das Szenario in Berlin spielt und dann noch gefühlskalte Engel und bissige Dämonen, dass hört sich doch erstmal nach einer guten Mischung an. Die Charaktere an sich waren auch wirklich nicht schlecht. Jul, der mit Gefühlen noch sehr unerfahren ist; Amanda, die versucht stark zu sein und sich nicht anmerken lässt wie viel Angst sie eigentlich hat; Karin, die ein wissbegieriger Nerd ist und die Beiden unterstützt. Und selbst die Bösewichte, wie zum Beispiel der Dämon Balthasar, haben mir sehr gut gefallen. Doch auch sie konnten mir letztendlich das Buch nicht schmackhaft machen.

Die Autorin hat sich einfach zu oft an einzelnen Abschnitten aufgehangen und die Geschichte nicht richtig voran gebracht, so dass ich schnell das Interesse verlor und dementsprechend lange für das Buch gebraucht habe und oft am überlegen war, ob ich es nicht einfach abbrechen sollte. Es war einfach nur zäh und hat mir keinen Spaß gemacht, was mich echt total ärgert weil es mit etwas mehr Schwung und Pepp ein gutes Buch hätte sein können. Außerdem wurde die Tatsache, dass plötzlich Engel und Dämonen auf der Erde sind, von den übrigen Menschen viel zu schnell akzeptiert und war schon von vornherein total normal und gar nichts besonderes mehr. Das fand ich sehr unglaubwürdig, da hätte die Autorin viel feinfühliger rangehen müssen.

Fazit:

Im Ansatz und von den Ideen her wirklich gut aber letztendlich doch zu viel verschenktes Potenzial. Es gibt zwar nette Charaktere aber die reißen es meiner Meinung nach auch nicht mehr raus. Schade, aber ich kann für dieses zähe Buch nicht wirklich eine Empfehlung aussprechen.

Bewertung:

Cover: 4/5
Schreibstil: 1/5
Story: 2/5
Charaktere: 3/5

Ergibt eine Gesamtbewertung von:

Montag, 24. Februar 2014

~Eule rezensiert~ Noah von Sebastian Fitzek

Titel: Noah
Autor: Sebastian Fitzek
Genre: Thriller
Seiten: 560
Erschienen: 20.12.2013
HC: 19,99€ [D]
Ebook: 14,99€
Verlag: Bastei Lübbe




Inhalt: 

Noah kann sich an nichts erinnern. Er wird eines Tages mit eine Schusswunde in der Schulter von dem schrulligen Obdachlosen Oscar gefunden und gesund gepflegt. Doch sein Gedächtnis bleibt stumm, er kennt nicht einmal seinen eigenen Namen, er hat nur ein Tattoo auf dem Handgeleng: NOAH. Als Noah streift er mit Oscar durch Berlin und als sie eines Nachts in einem U-Bahn Schacht unter einem Stapel Zeitungen zugedeckt nächtigen wollen, entdeckt er auf einer Zeitungsseite einen Artikel über ein Gemälde dessen Maler unauffindbar ist. Beim Betrachten des Bildes rührt sich plötzlich Noahs Gedächtnis und er glaubt sich an etwas zu erinnern. Er meldet sich auf den Artikel und plötzlich sind wieder Autragskiller hinter ihm und Oscar her. Wer ist Noah? Und wer sind die Leute die hinter ihm her sind?

Meine Meinung:

Zuerst einmal muss ich vorweg sagen, dass das eigentlich kein Genre ist, welches ich üblicherweise lese. Ich bin nur durch die vielen positiven Stimmen darauf gestoßen und war doch letztendlich interessiert genug, dass ich es lesen wollte. Und ich habe es auch nicht bereut. Es ist zwar nicht so 100 prozentig mein Ding gewesen aber dennoch hat es mich positiv überrascht.

Zuerst einmal ist der Schreibstil wirklich sehr einnehmend und fesselnd. Herr Fitzek hat eine wunderbare Art zu schreiben die den Leser einfängt und nicht mehr los lässt. An Spannung fehlt es auch absolut nicht, denn es werden unglaublich viele Überraschungen und Wendungen eingebaut, so dass man von selbst überhaupt nicht auf die Lösung kommt. Außerdem gibt es unterschiedliche Handlungsstränge wovon die meisten dann schlussendlich auch zusammen laufen, bis auf einen, was mich dann leider ziemlich gestört hat.
Es gibt Passagen, die in den Slums auf den Philippinen spielen und den Überlebenskampf einer Mutter mit einem 7-jährigen Sohn und einem Säugling zeigen. Dennoch hat am Ende dieser Handlungsstrang in meinen Augen keine Bedeutung mehr, weil er nicht zur Auflösung beiträgt und das lässt ihn im Nachhinein irgendwie unwichtig erscheinen. Das finde ich ziemlich schade denn eigentlich fand ich es ganz interessant.

Leider wurde die Geschichte dann ab der Mitte des Buches für meinen Geschmack auch immer abgedrehter. Den Anfang fand ich wirklich noch sehr gut und auch plausibel. Aber als Oscar dann mit seinen Verschwörungstheorien anfing und die sich dann auch noch so Stück für Stück bewahrheitet haben, wurde es für mich dann doch etwas zu viel. Ich finde zwar Verschwörungstheorien ganz interessant aber in so einem Roman wirkte das auch mich doch leider etwas befremdlich. Das war ja fast noch extremer als bei den Werken von Dan Brown und den kann ich schon absolut nicht lesen.

Die Idee ist zwar grundsätzlich nicht schlecht, den Hinweis auf die ganze Missstände in der Welt eingeschlossen, aber für mich verlor das Buch dadurch an Glaubwürdigkeit und dieser extrem belehrende Tonfall zwischendrin war auch nicht so mein Ding. Klar gibt es Vieles, was schlecht läuft auf der Erde, ich glaube die Meisten von uns wissen das auch und brauchen nicht noch mehr erhobene Zeigefinger. Das ist ja auch nicht so einfach was zu ändern.

Die Charaktere waren mir dann wiederum sehr sympathisch und sie haben mir durchweg alle ganz gut gefallen. Besonders Noah ist mit seiner Amnesie ein sehr spannender Charakter.

Fazit:

Ein wirklich lesenswerter, spannender Thriller, den sicher viele sehr mögen werden und ja auch bereits mögen. Mein Fall war es leider nicht ganz weil es mir zu abgedreht wurde und ein Handlungsstrang den ich toll fand leider ins Leere lief. Aber dennoch habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und kann das Buch durchaus empfehlen. Wenn ihr Fans von Verschwörungen und Thriller seid, dann ist es bestimmt etwas für euch.

Bewertung:

Cover: 3,5/5
Schreibstil: 5/5
Story: 3,5/5
Charaktere: 4/5

Ergibt eine Gesamtbewertung von:

Sonntag, 9. Februar 2014

~Eule rezensiert~ Im Bann der Drudel von Kim Kestner

Titel: Im Bann der Drudel - Auf der Suche nach dem magischen Buch
Autor: Kim Kestner
Genre: Fantasy
Seiten: 358
Erschienen: 05.12.2013
TB: 9,99€
Ebook: 3,99€
Verlag: Aeternica




Inhalt:

Timothy hat nur einen einzigen Freund und ausgerechnet den, kann niemand sehen außer er selbst. Natürlich glaubt ihm keiner und das führt dazu, dass Timothy von seinem eigenen Vater isoliert wird und das Haus nicht verlassen darf. Doch eines Tages, nämlich an seinem 13. Geburtstag, kommt sein Freund Loo ihn besuchen und bittet ihn, ihn in seine Welt zu begleiten. Eine wundersame Welt unter der Erde, in der das vor vielen Jahrhunderten dorthin verbannte Volk der Lemuren lebt. Doch diese Welt wird bedroht und nur ein altes Hexenbuch, die Drudel, welche schon lange als verschollen gilt, kann die Bedrohung aufhalten. Eine Prophezeihung besagt, dass ein Mensch kommen und den Weg zu der Drudel zeigen wird. Timothy kann nicht glauben, dass er dieser auserwählte Mensch sein soll aber viel Zeit darüber nachzudenken hat er nicht, denn das große Abenteuer hat bereits begonnen.

Meine Meinung:

Dieses Buch hatte ich mir ganz spontan gekauft, ohne groß darüber nachzudenken und ohne große Erwartungen, einfach weil mich das Cover angesprochen hat und das Wort 'Drudel' so witzig klingt. Was soll ich sagen? Es hat mich total überrascht wie gut es ist! Ich habe nicht mit einem so zauberhaften, fesselnden Fantasy-Buch gerechnet und freue mich deshalb jetzt umso mehr über diese schöne Entdeckung.

Die unterirdische Welt der Lemuren (die sich nur durch kleine äußerliche Merkmale von Menschen unterscheiden) ist für mich wirklich sehr faszinierend in ihrer Andersartigkeit, es gibt so viele Dinge zu entdecken, man kann sich lebhaft vorstellen, wie alle unterschiedlichen Völker mit ihren unterschiedlichen Gaben wild durcheinander wuseln. Obwohl es eine unterirdische Welt ist, hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass alles ganz lebhaft und bunt ist. Neben den Lemuren leben dort unten auch andere magische Wesen wie die emsigen Glunze oder geschwätzige Gargoyles, kleine Dämonen die ein Teil des Lebens dort sind. Sowieso die ganze Kultur und das Zusammenleben dort hat mir sehr gut gefallen.

Der Schreibstil tut sein Übriges. Die Autorin versteht es sehr gut mit ihrem spritzigen, charmanten Schreibstil den Leser für sich einzunehmen und das macht es einem sehr leicht, in diese fantastische Welt abzutauchen. Das Buch lässt sich flüssig lesen und bereitet ein ganz unbeschwertes Lesevergnügen, ist aber gleichzeit auch sehr fesselnd und weiß, an den richtigen Stellen die nötige Spannung zu erzeugen. Die meiste Zeit wird aus Sicht von Timothy berichtet, aber es gibt auch ab und zu Kapitel in denen über Loos Vater berichtet wird (ein etwas zwielichtiger Kerl) oder dem bösen Wiedersacher Zyracc.

Die Charaktere sind allesamt sehr liebenswürdig auf ihre eigene Art und Weise und man muss sie einfach mögen. Timothy, der ja quasi von seinem Vater weggesperrt wird und dann aber als Auserwählter in die Welt der Lemuren kommt, dem gönnt man so ein Abenteuer natürlich von Herzen. Er bleibt dabei auch so schön authentisch und man merkt, dass er erst einmal in seine Rolle hineinwachsen muss und noch gar nicht so richtig weiß was ihn erwartet. Da Lemuren allgemein nicht sehr gut auf Menschen zu sprechen sind, muss sich Timothy zudem ziemlich bedeckt halten, kann dadurch natürlich auch kein klassischer Held sein und muss sich Anerkennung erst einmal verdienen. Aber er macht im Laufe der Zeit auch eine Entwicklung durch, die ich sehr spannend finde und die ich hier aber nicht vorweg nehmen möchte. Sein Freund Loo und später auch die etwas ältere Avy und der Blauglunz Dibs sind ihm eine gute Stütze bei seiner Suche nach der Drudel. (Ich oute mich hier mal als kleiner Fan von Dibs, der ist so goldig!)

Das Einzige was ich hier zu bemängeln hätte, wäre zum Einen, dass ich mir nicht so recht vorstellen konnte wie in diese untererirdische Welt Licht herein kommt... In einer Szene in einer Bibliothek werden Vorhänge zurück gezogen um Licht herein zu lassen, also muss es ja von außen kommen. Auch die Schattenuhr auf dem großen Platz dürfte ja eigentlich nur funktionieren wenn etwas diesen Schatten wirft. Also entweder es ist mir entgangen oder da blieb die Erklärung aus. Ansonsten gibt es aber glücklicherweise so gut wie keine Ungereimtheiten und das Bisschen hat mich auch absolut nicht gestört.
Und das Ende ist leider offen, was darauf schließen lässt, dass es einen zweiten Band geben müsste. Aber dazu habe ich bisher leider nichts finden können. Schade, denn ich würde wirklich wahnsinnig gerne weiter lesen.

Fazit:

Dieses Buch ist ein wirklich ganz zauberhaftes Lesevergnügen sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene Fantasy-Fans, mit einer faszinierenden Welt, einer spannenden Geschichte und interessanten Wesen. Eines der besten und schönsten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Ich kann an dieser Stelle nicht anders als eine absolute Leseempfehlung auszusprechen.

Bewertung:

Cover: 4,5/5
Schreibstil: 5/5
Story: 5/5
Charaktere: 5/5

Ergibt eine Gesamtbewertung von:


Samstag, 8. Februar 2014

~Eulenpost~ Neuzugänge im Februar Teil 1


Hallo ihr Lieben!

Eure Eule sündigt pemanent und ein Ende ist nicht in Sicht... Ich bin derzeit in einem 'Belohnungs-Modus' und mache mir eine Freude nach der anderen. Dank Ebay-App auf dem Handy komme ich natürlich auch immer wieder in Vesuchung. Und da ja der letzte Neuzugängepost so ausgeartet ist, weil er so abartig lang war, habe ich mich dazu entschlossen meine Neuzugänge für diesen Monat zu splitten und euch heute schon einmal die Bücher vorzustellen, die in den letzten 2 Wochen ihren Weg zu mir gefunden haben.

Beginnen wir mal mit diesen Beiden: Elfengrab von Ulrike Bliefert und Das Labyrinth der Träumenden Bücher von Walter Moers. Elfengrab war eine spontane Entscheidung auf eine Tauschanfrage auf Lovelybooks. Es geht um ein Mädchen, das von ihren Eltern aufs Internat geschickt wird auf welchem eines der Mädchen auf seltsame Art zu Tode kommt... Da das Buch sehr dünn ist, dachte ich mir, kann ich es ja mal damit versuchen. Das zweite hingegen habe ich schon laaaange auf der WuLi gehabt. Walter Moers ist einer meiner absoluten Lieblingsautoren und ich liebe seine kuriose Welt Zamonien total. Und grade die Geschichten um Buchhaim und Hildegunst von Mythenmetz haben mir im ersten Teil Die Stadt der Träumenden Bücher schon sehr gut gefallen. Selbstredend, dass da endlich auch der zweite Teil her musste.

Hier haben wir auch wieder Reihenfortsetzungen, nämlich  City of Lost Souls von Cassandra Clare (Band 5 der Chroniken der Unterwelt) und Pandemonium von Lauren Oliver (Band 2 der Amor-Trilogie). Die beiden habe ich bei Ebay ergattert in dem festen bestreben meine angefangenen Reihen endlich zu beenden. Auf ersteres bin ich schon sehr gespannt, weil ich die Reihe zwar ansonsten toll aber Band 4 leider sehr enttäuschend fand. Ich hoffe, es geht hier wieder bergauf. Die Amor-Trilogie ist so ein 4 Punkte Kandidat bei mir, bin mal gespannt, ob es sich noch steigern kann.

Leider gibt es aber ja auch immer wieder neue Reihen, für die ich mich begeistern kann und somit haben es auch wieder 2 erste Bände in mein Regal geschafft und zwar der (so herbei gesehnte) erste Band der Luna - Chroniken: Wie Monde so silbern von Marissa Meyer und Vollendet von Neal Shusterman, Band 1 einer Dilogie. Von beiden Büchern habe ich schon so viel Gutes gehört und ich bin schon mega neugierig auf sie.

Das wars dann diesmal auch schon, bei den Ebooks war ich brav und habe keine neuen angeschafft *stolz* :).

Printbook Neuzugänge: 6
Ebook Neuzugänge: 0
Insgesamt: 6



Mittwoch, 5. Februar 2014

~Eule rezensiert~ Silber - Das erste Buch der Träume von Kerstin Gier

Titel: Silber - Das erste Buch der Träume
Band 1 einer Trilogie
Autor: Kerstin Gier
Genre: Jugendbuch/Fantasy
Seiten: 410
Erschienen: 18.06.2013
HC: 18,99€ [D]
Ebook: 16,99€
Verlag: Fischer JB



Inhalt:

Die 15-jährige Olivia Silber zieht mit ihrer kleinen Schwester Mia nach London. An sich nicht spektakulär, denn die beiden Schwestern sind in ihrem Leben schon etliche Male umgezogen. Eigentlich rechnen sie mit einem gemütlichen Cottage im ländlichen England, doch als ihre Mutter Ann mit einer gut betuchten Planänderung namens Ernest Spencer um die Ecke kommt, ist die Vorstellung vom Land dahin und der neue Mann bringt zu allem Übel auch noch die 17-jährigen Zwillinge Florence und Grayson mit in die Beziehung. Hinzu kommt, dass Olivia immer diese seltsamen Träume hat, und als sie eines Nachts mit Graysons Pulli über dem Nachthemd einschläft, findet sie sich im Traum auf einem Friedhof wieder, wo sie Grayson sieht, der zusammen mit seinen 3 verboten schönen Kumpels ein dämonisches Ritual durchführt. Was für ein wirrer Traum denkt sie, doch als ihr am ersten Tag in der neuen Schule eben diese Jungs wieder über den Weg laufen und diese sich scheinbar alle an den gleichen Traum erinnern können, wird sie stutzig und beginnt dem Geheimnis auf den Grund zu gehen.


Meine Meinung:

Ich war ja schon riesiger Fan der Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier und habe mich deshalb natürlich sehr darüber gefreut, dass es eine neue Jugendfantasy-Trilogie aus ihrer Feder gibt. Silber kommt zwar nicht ganz an die Edelsteine heran, aber es ist nah dran und ich konnte viele Dinge, die mir so gefallen hatten, auch hier in Silber wiederfinden. 

Zuerst einmal der süffige, lockere Schreibstil. Der ist auch hier wieder Bombe und in altvertrauter Kerstin Gier-Manier. Mir persönlich gefällt ihr Schreibstil wirklich sehr gut und es lässt einen nur so durch die Seiten fliegen weil er eben so ganz ungekünstelt und locker daher kommt. Genau richtig für so ein Jugendbuch. Auch an Witz fehlt es diesem Buch nicht.

Die Charaktere sind allesamt ganz goldig und man muss sie einfach ins Herz schließen. Besonders Olivia ist, ähnlich wie Gwendolyn aus den Edelsteinen, eine ganz eigene Nummer für sich. Ein ganz normales, authentisches Mädchen mit sehr viel Humor (ich habe mich köstlich darüber amüsiert, dass sie den von allen umschwärmten Jasper ganz nüchtern als Rasierspaß-Ken betitelt hat) und viel Charakterstärke, die es liebt Rätsel zu lösen. Ich mochte sie als Hauptcharakter wirklich sehr, aber auch die anderen Figuren haben mir gut gefallen, wie z.B. Lotti das Kindermädchen oder auch die kleine Mia.
Natürlich gibt es auch hier wieder eine Liebesgeschichte, die darf natürlich nicht fehlen und ich fand sie ganz okay aber nicht so berauschend schön wie bei der Edelstein-Trilogie. Leider efährt man auch nicht so viel über den hübschen Henry, hatte ich jedenfalls das Gefühl. Er ist von allen Jungs irgendwie der farbloseste Charakter, weil er am verschlossensten ist und nichts über sich preisgeben mag, da konnte ich Olivias heftig verliebte Reaktion auf ihn nicht so ganz nachvollziehen.

Die Idee der Story mit der Traumwanderung und dem Dämon fand ich ganz gut überlegt und hat für die nötige Spannung gesorgt, auch wenn das vielleicht vom Spannungsbogen her noch etwas besser hätte ausgebaut werden können, wenn man das jetzt mit anderen Büchern vergleicht. Dennoch finde ich, bekommt man was geboten und ich für meinen Teil habe mich bestens unterhalten gefühlt, wenn auch nicht total vor Spannung gefesselt.

Fazit:

Für Fans der Autorin und seichter Jugendlektüre ist es wirklich perfekt. Mir hat es Spaß gemacht und das ist es ja, was am Ende zählt. Ich würde es getrost weiter empfehlen.

Bewertung:

Cover: 5/5
Schreibstil: 5/5
Story: 4,5/5
Charaktere: 4,5/5


Ergibt eine Gesamtbewertung von:





Samstag, 1. Februar 2014

~Eule blickt zurück~ Januar 2014




Hallo meine lieben LeseEulen!

Schon ist der erste Monat des Neuen Jahres um, ist das zu fassen? Kommt nur mir alles so schnelllebig vor oder geht es euch auch so?

Mag auch sein, dass der Januar nur so vorbei flog, weil ich was meinen Job angeht wirklich sehr eingespannt war und auch immer noch bin. Deshalb kam ich leider auch nicht so oft zum Lesen, wie ich gerne gewollt hätte.

Mein Lesefazit für den Januar fällt dementsprechend natürlich nicht ganz so gut aus, ich hätte wirklich gerne mehr gelesen, habe aber dennoch mein (in weiser Vorraussicht) niedrig gestecktes Ziel von 6 Büchern um ein Buch übertroffen. Hallelujah.

Und ich habe bis auf das Eine auch nur Challenge-Bücher gelesen, damit ich nicht gleich im ersten Monat total verkacke *räusper*. Also ja, immerhin habe ich bei beiden Challenges (siehe rechts in der Sidebar) die Aufgaben rechtzeitig erfüllt und auch jedes Buch rezensiert, welches ich in diesem Monat gelesen habe. Zu meiner Verteidigung kann ich natürlich auch noch sagen, dass 'Der Übergang' mit über 1000 Seiten ein richtiger Klopper war... Gebt mir noch  ein bisschen Zeit und mir fallen sicher noch ein paar Ausreden ein, öhöm ^^'. Man kann sich doch alles schönreden irgendwie...
Wichtiger Vorsatz für den Februar: Mehr Bücher lesen, weniger Bücher kaufen!

Aber genug gesabbelt, hier kommen die harten Fakten:


Gelesene:
1. [❤❤❤] Iloo - Die andere Welt von Michael Stappert                             
2. [❤❤❤❤] Moorehawke-Trilogie 1: Schattenpfade von Celine Kiernan     
3. [❤❤❤❤] Moorehwake-Trilogie 2: Geisterpfade von Celine Kiernan          
4. [❤❤❤] Viral-Trilogie 1: Der Übergang von Justin Cronin                    
5. [❤❤❤❤❤] Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes                                   
6. [❤❤❤❤] Speechless von Hannah Harrington                                             
7. [❤❤❤❤❤] Gefangene der Magie von Rebecca Wild                             
(Für die Rezis klickt in der Sidebar auf 'Eules Rezis', dort findet ihr wie immer alle bisher geschriebenen)

Neuzugänge:
13 Printbooks
10 Ebooks
(Für Details siehe Neuzugängepost)


Insgesamt gelesen Seiten: 3.599
Pro Tag gelesen Seiten: ca. 116
Derzeit auf dem SuB: 39
Ziel für Februar: