Samstag, 31. Oktober 2015

Halloween - Lesenacht bei Weltenwanderer

http://blog4aleshanee.blogspot.de/2015/10/halloween-lesenacht-update-post.html



Hallo meine LeseEulen,

kurz vor knapp, habe ich nun auch endlich den Update-Post für die heutige Halloween-Lesenacht bei der lieben Aleshanee von Weltenwanderer erstellt ^^'. Besser spät als nie.

Ich bin gespannt auf die Fragen und hoffe, dass ich auch irgendwie noch zum Lesen kommen werde *grins*. Meistens ist man bei solchen Lesenächten ja doch mehr am Gucken, was die anderen so lesen als sich um sein eigenes Buch zu kümmern xD. Aber ich schaue mal, wie es wird. Ich freue mich jedenfalls, denn gleich geht es ja auch schon los!
Ich wünsche allen die mitmachen natürlich viel Spaß ^^.




Meine Updates:


20:00 Uhr:

Los gehts! :D Und da wir natürlich alle neugierig sind, gibts zu Beginn die Standardfrage:
Mit welchem Buch möchtest du heute mit uns gemeinsam das Fürchten lernen? Welche Monster, dunkle Gestalten oder Serienmörder werden dich begleiten? Und hast du dir eine besonders schaurige Atmosphäre an deinem Leseplatz geschaffen?


Gar nicht so einfach, sich da für ein Buch zu entscheiden, aber ich denke ich werde gleich mit diesem Buch anfangen, der Totenkopf schaut mich so einladend Halloween-mäßig an :)


Ist auf jeden Fall ein Thriller wenn ich richtig informiert bin. Da ich aber noch nicht reingelesen habe, weiß ich nicht, was mich erwarten wird. Der Klappentext verrät nur ganz vage etwas von einem Bestatter, einer Wissenschaftlerin und einem Mann auf der Flucht... Klingt doch auf jeden Fall schon mal ganz spannend ;).
Mein Leseplatz ist allerdings relativ unspektakulär (unaufgeräumt xD) und eigentlich wie immer. Ich habe mein Leselicht an und ansonsten ist der Raum aber dunkel ;). Und falls jemand ein gelegentliches Aufseufzen einer Katze gruselig findet, dann zählt das jetzt mal zur Atmosphäre dazu ;).


21:00 Uhr:

Wo spielt dein aktuelles Buch? Ist es ein gruseliger Ort oder sind eher die Charaktere zum Fürchten?
Gibt es Orte, die du selber eher meidest, weil sie dir einen Schauer über den Rücken jagen?


Also ich habe nun den Prolog meines Buches gelesen und der spielte in einem Flugzeug. Allerdings passiert dort etwas echt schlimmes, was tatsächlich auch so passieren könnte und gar nicht abwegig ist. Da wird einem schon kurz mulmig. Aber ich würde deswegen jetzt keine Flugangst entwickeln oder so. Die Charaktere finde ich bisher nicht gruselig.

So richtige Schauer über den Rücken bekomme ich bei Friedhöfen in der Nacht. Am besten noch wenns neblig ist. Uaaah... allgemein bei Nebel nachts unterwegs zu sein ist nicht so meins. Einsame Waldwege bei Nacht sind auch nicht so cool. Keller mag ich auch nicht. Fahrstühle sind auch doof, wenn ich ganz alleine darin bin... und wenn sie dann noch eng/klein sind, ist es echt Horror für mich. Hach, ich bin halt irgendwie schon ein Schisser merke ich gerade xD.


22:00 Uhr:

Wenn du heute an Halloween losziehen würdest, wie würdest du dich am liebsten verkleiden?
Kennst du eine Roman/Filmfigur, die dir einen Riesenschreck einjagt,
wenn du ihr heute Nacht begegnest?


Ich bin echt kein Fan vom Verkleiden xD. Aber wenn ich jetzt müsste, dann würde ich am ehesten wohl ein Zombie sein wollen, das hätte noch so eine gewissen Reiz für mich.

Das 'The-Ring'-Mädchen! Wenn die mir auf einem nebligen Friedhof begegnen würde, dann würde ich augenblicklich einen Herzinfarkt erleiden und einfach umfallen xD. Allgemein gruselige Kinder sind furchtbar! Und Puppen! Und Clowns! Waaah!


23:00 Uhr:

Stöbere doch ein bisschen auf den anderen Blogs und in den Kommentaren: Ist ein Buch dabei, das dich auch zum Lesen reizen würde? Oder hast du für uns einen besonders gruseligen Buch-Tipp?
Und wie weit bist du jetzt schon selber bei deinem Buch gekommen? Gefällts dir bisher?


'Winter People' habe ich gesehen und habe in letzter Zeit auch viel Gutes darüber gelesen. Das Buch liegt auf meinem SuB und war auch in der engeren Auswahl für diese Lesenacht ;).
'Lockwood und Co.' ist dabei, da habe ich bisher nur den 1. Band gelesen, kann den zum leichten Gruseln aber echt empfehlen. 'Rattenzauber' von Kai Meyer sagt mir natürlich auch was, habs aber noch nicht gelesen. 'Erebos' und 'Saeculum' von Ursula Poznanski habe ich entdeckt, wobei ich beide Bücher auch schon gelesen habe und 'Erebos' fand ich echt grandios und spannend. 'Saeculum' fällt dann eher ins Gruselige rein, hat mich persönlich aber nicht ganz überzeugen können. Was ich noch entdeckt habe ist 'Der geheime Name', das liegt nämlich auch schon eeeewig auf meinem SuB.

Ansonsten habe ich keine direkte Empfehlung für euch. Ich glaube Thriller-mäßig kann man mit Sebastian Fitzek eigentlich nichts verkehrt machen. Stephen King kenne ich zwar auch, kann allerdings mit seinen Büchern so gar nichts anfangen. Aber ich bin auch in dem Genre nicht wirklich zuhause und lese auch noch nicht so lange Thriller und Co. ^^'. Ich taste mich erst wieder langsam heran ;).

Ich habe in meinem Buch nun 52 Seiten gelesen (woaaah total viel *hust* xD). Aber bisher finde ich es echt interessant und der Schreibstil gefällt mir auch gut. 


0:00 Uhr:

Geisterstunde! Trau dich, und sag uns, welche gruseligen Momente du schon erlebt hast!
Gibt es etwas, wovor du richtig Angst bekommst?
Gab es schon eine besonders schaurige Gänsehaut-Szene in deinem Buch? Und ist es überhaupt so unheimlich, wie du dir erwartet hast?


Gruselige Momente... Hm, nachts über einen Friedhof gelaufen, durch einen einsamen Waldweg mit dem Fahrrad gefahren (auch Nachts) z.B. Da hatte ich schon ein bisschen Angst. Bei sehr dichtem Nebel im dunkeln Auto fahren auf einsamen Straßen mache ich auch nicht gerne, da klopft mein Herz auch ein bisschen schneller als sonst. Ach, ich habe mich bestimmt schon oft erschreckt und Angst gehabt, nur gerade fällt mir keine so richtig konkrete Situation mehr ein (bestimmt verdrängt xD).

So richtig Phobie oder so würde ich jetzt nicht sagen, dass ich sowas habe. Also ich bekomme keine Panikattacken oder sowas. Aber große Menschenmassen und ich mitten drin eingequetscht finde ich schrecklich. In einem überfüllten Zug/Bus/Straßenbahn zu sein fordert mich schon ziemlich heraus, da bekomme ich Schweißausbrüche ^^'. Vor Insekten, besonders welche die hektisch flattern oder laut brummen nehme ich möglichst reißaus. Höhe ist auch schwierig. Aber so richtig richtig dolle Angst? Hm... ich glaube nicht ^^'.
Und ansonsten habe ich in den Fragen davor ja auch schon ein bisschen erzählt wovor ich so Schiss habe ;).

Nein, als so richtig schaurig würde ich keine Szene beschreiben. Es ist bisher eher spannend/interessant als so richtig gruselig ^^'. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Ich krebse ja eh noch Anfang der Geschichte rum, das entwickelt sich bestimmt noch alles.


1:00 Uhr :

Ich hoffe, ihr hattet alle Spaß und natürlich möchte ich von euch noch wissen, wie euch die Lesenacht und euer Buch gefallen hat - und wie weit ihr beim Lesen gekommen seid? 

Wenn das Böse jetzt aus eurem Buch springen und euch gegenüber stehen würde, was würdet ihr tun? 

Sowohl die Lesenacht als auch mein Buch haben mir sehr gut gefallen :D. Ich hoffe, es wird mal wieder eine Lesenacht geben ;).

Ich habe nun insgesamt 74 Seiten gelesen, was jetzt nicht super toll ist, aber immerhin habe ich etwas gelesen ^^. Aber jetzt bin ich auch echt müde, war ein langer Tag für mich.

Schreien und weglaufen?? Oo Naja, ich weiß ja nun noch nicht, was das 'Böse' tatsächlich ist. Aber es sind schon eine Menge Menschen gestorben in diesem Flugzeug und ja... ich würde da um keinen Preis drin sitzen wollen!

So, ich gehe nun auch ins Bett :). Vielen Dank Aleshanee für die tolle Lesenacht. Gute Nacht ihr Lieben!

~Eule rezensiert~ Riley - Das Mädchen im Licht von Alyson Noël





Titel: Riley - Das Mädchen im Licht
Original: Radiance
Band 1 von 4
Autor: Alyson Noël
Genre: Jugendbuch 
Seiten: 189
Erschienen am: 08.02.2011
Verlagslink: Page & Turner





 
Es fehlt ein bisschen Tiefe. Aber niedlich.


Darum geht es: 

Bei einem Autounfall verstirbt die 12-jährige Riley Bloom und kann sich lange nicht von der Erde trennen. Doch irgendwann muss sie ins Jenseits übertreten und genau das tut sie eines Tages schließlich. Was sie nicht weiß ist, dass aber auch dort ein Leben und eine Aufgabe auf sie warten. Denn ein Rat beschließt, dass die freche und vorlaute Riley zur Seelenfängerin ausgebildet werden soll. Ihr wird der 14-jährige Bodhi zur als Führer zur Seite gestellt, aber Riley ist mehr als skeptisch denn auf sie wirkt er nur wie ein langweiliger Loser. Ihre Ausbildung muss sie dennoch antreten und schon bald wartet die erste Prüfung auf sie und Bodhi.


So fand ich es:

Dieses relativ dünne Büchlein versauert schon eine ganze Weile auf meinem SuB und ist mit eines der ältesten ungelesenen Bücher bei mir. Für eine Challenge-Aufgabe habe ich es mir nun endlich mal vorgenommen. Direkt enttäuscht worden bin ich auch nicht, allerdings hatte ich mir schon ein bisschen mehr Tiefgang erwartet bei dieser Thematik.

Riley ist bereits verstorben als ich sie kennen lerne und man merkt schnell, dass sie ein sehr aufgewecktes und vorlautes Mädchen ist. Eine typische, freche 12-jährige, die mir von ihrem Charakter her eigentlich ganz gut gefallen hat, da sie durch sie auch das Buch eine gewisse Leichtigkeit und Spritzigkeit bekommen hat, trotz des doch eigentlich bedrückenden Szenarios. Man merkt ihr ihre Jugend deutlich an, was ich auf der einen Seite gut fand, auf der anderen Seite war sie mir aber manchmal auch etwas zu unbedacht und oberflächlich. Ich hätte mir ein bisschen mehr Emotion gewünscht, schließlich befindet sie sich in einer schwierigen Situation und ist von ihrer geliebten Schwester getrennt worden, die den Unfall als Einzige überlebt hat. Gerade auch gegenüber Bodhi verhält sie sich oft zickig und herablassend. Bodhi selbst ist in der Tat ein in sich gekehrter Junge, der mir sympathisch war, aber leider auch nicht so richtig ans Herz wachsen konnte, da ich seinen Charakter nicht greifbar und nur mittelmäßig ausgearbeitet fand.

Auch im Schreibstil spiegelt es sich wider, dass es sich um eine sehr junge Protagonistin handelt. Er kommt schnörkellos, schlicht und mit einem kindlichen Humor daher, was ein schnelles und flüssiges Lesen bedingt hat. Es hat trotz kleiner Schwächen durchaus Spaß gemacht die Geschichte um Riley und ihre Ausbildung als Seelenfängerin zu verfolgen.

Die Idee der Story fand ich auch richtig gut, die Gestaltung des Jenseits war im ersten Moment befremdlich für mich, aber ich konnte mich damit arrangieren. Die Jagd auf die verirrten Seelen, die noch nicht ins Jenseits übertreten konnten und noch auf der sogenannten 'Erdebene' festhängen, fand ich sogar stellenweise ganz spannend und auch gruselig. Was Riley und Bodhi dort für Geister begegnen, fand ich gut gemacht. 

Ich habe gelesen, dass die Riley-Reihe ein Ableger zu der Evermore-Reihe sein soll. Da ich Evermore nicht gelesen habe, kann ich zu diesem Buch keinen Vergleich ziehen, aber ich finde, man kann Riley bedenkenlos lesen, ohne die Hauptreihe zu kennen. Ich hatte keinerlei Verständnisprobleme.


Mein Fazit:

Ein süßes Buch mit ein paar netten Ideen und sogar ein bisschen gruselig, das für den Einstieg in den Halloween-Samstag super geeignet war. Allerdings ist es auch ein bisschen flach geblieben von den Charakteren her und ich bin mir nicht ganz sicher, ob der doch recht jugendliche, freche Schreibstil zu der Thematik passt. Ich persönlich hätte mir vielleicht ein bisschen mehr Tiefe gewünscht. Mag vielleicht auch an der geringen Seitenzahl liegen. Aber für den kleinen Hunger zwischendurch ein nettes Buch. Ob ich die Reihe weiter verfolgen werde, weiß ich noch nicht.


Meine Bewertung:

  • (Cover: 4,5/5)
  • Schreibstil: 3,5/5
  • Story: 3,5/5
  • Charaktere: 2,5/5
  • Atmosphäre: 3/5

Ergibt eine Gesamtbewertung von:




Donnerstag, 29. Oktober 2015

~Eule rezensiert~ Faunblut von Nina Blazon





Titel: Faunblut
Autor: Nina Blazon
Genre: (Urban) Fantasy
Seiten: 479
Erschienen am: 01.12.2008
Verlagslink: cbt






 
Seltsam und geheimnisvoll


Darum geht es:

Die junge Jade lebt in einer Stadt, die von einer gewaltsamen Herrscherin geleitet und regelmäßig von sogenannten 'Echos' heimgesucht wird. Das sind geisterhafte Geschöpfe, die dem Wasser und sämtlichen sich spiegelnden Oberflächen entsteigen können. Die Lady fürchtet die Echos, denn einst waren sie Herrscher über die Stadt und sinnen nun auf Rache. Speziell ausgebildete Jäger werden auf die Suche nach Echos geschickt und ein kleiner Trupp wird mitsamt Käfigen voller Tiere in das Hotel einquartiert, welches Jades Vater leitet und das gleichzeitig auch ihr Zuhause ist. Bei den Jägern befindet sich auch der mysteriöse Faun, von dem sich Jade magisch angezogen fühlt, obwohl er ihr mit offener Abscheu begegnet. Was für ein Geheimnis verbirgt er? Und welches Geheimnis umgeben die Echos?


So fand ich es:

Ich bin mir bis eben nicht sicher, was ich von diesem Buch halten soll. Grundsätzlich ist es echt super und hat mir auch gefallen, aber es hat mich auch ab und zu stutzig gemacht. Vor allem, weil ich auch ein bisschen was anderes erwartet hatte.

Als Leser wird man einfach so in das Geschehen hineingeworfen. Ohne das die Welt und die Situation dort groß erklärt wird, ist man gleich mitten im Geschehen und begleitet Jade auf ihrem täglichen Weg zum Schwarzmarkt und zu den Flussleuten, wo sie oft mit ihrem besten Freund Martyn rumhängt. Erst so nach und nach, mit dem weiteren Verlauf der Geschichte, baut sich so langsam ein Bild auf und man bekommt eine Ahnung von der Situation in dieser mysteriösen Stadt und auch über Jades Lebenssituation. Was ja nicht unbedingt schlecht ist, mal selber die Fantasie anzustrengen ist auch mal ganz nett. Das Meiste hat dann auch zum Schluss Sinn gemacht und zwischendrin habe ich auch gar nicht mehr bemerkt, wie wenig ich eigentlich weiß, weil das Geschehen mich so mitgenommen hat. Dennoch kitzeln immer wieder so ein paar Fragen im Hinterkopf, wo ich einfach gerne etwas mehr Infos gehabt hätte.

Die Charaktere haben mir allesamt gut gefallen. Sie haben auf mich echt und greifbar gewirkt. Jade ist ein starke Protagonistin, der ihre Familie wichtig ist und die für Gerechtigkeit kämpft, die aber auch manchmal ein echter Dickschädel sein kann. Dennoch mochte ich sie ganz gerne, sie war mir eine angenehme Weggefährtin. Faun ist natürlich ein Mysterium und sehr geheimnisvoll. Ich glaube, ich verrate euch nichts total bahnbrechendes, wenn ich sage, dass es zwischen ihm und Jade natürlich eine Liebesgeschichte gibt, das kann sich bestimmt jeder denken. Und diese Liebesgeschichte fand ich... seltsam. Wie gesagt, anfangs hat er sich Jade gegenüber sehr abweisend verhalten und sie regelrecht verachtend behandelt. Was Jade natürlich nicht auf sich sitzen lassen hat. Und ganz plötzlich, von einem Augenblick auf den anderen, reißt er sie an sich und ist total der liebenswürdige, sexy Freund und kann gar nicht genug von ihr bekommen... Nicht nur während des Lesens sondern auch rückblickend, wo ich ja nun weiß, wieso, weshalb, warum, muss ich sagen: Nee... also neeee... Oder auch einfach: NEIN! 

Das hat für mich überhaupt keinen Sinn ergeben und ich habe mich die ganze Zeit gefragt: 'Warum??' Vor allem, warum so schnell und aus heiterem Himmel? Ich hätte es schöner und auch realistischer gefunden, hätten die Beiden sich langsam und Stück für Stück angenähert. Aber so war es: 'Geh weg, lass mich in Ruhe', zwei Sekunden später: 'Ich liebe dich soooo sehr.' Und dann wahlweise am nächsten Tag wieder: 'Wäre besser, wenn wir nicht zusammen sind.' Noch Fragen?

So genug über die Liebesgeschichte gemeckert, zum Glück war das ja nur ein kleiner Teil des Buchs, denn der Rest der Geschichte hat mir durchaus sehr gut gefallen. Ich mochte die Idee mit den Echos und den Jägern, wie die Welt aufgebaut wurde und welche Geheimnisse es dort zu entdecken gibt. Das war schon sehr spannend und auch Jades Entwicklung fand ich toll. Die Geschichte hat wahnsinnig viel zu bieten und verarbeitet eine Menge Inhalt für einen Einzelband.

Nina Blazons Schreibstil ist auch wie gewohnt mitreißend, so dass man nur so durch die Seiten fliegt und gar nicht merkt wie die Zeit vergeht. Sie versteht es einfach, eine bestimmte mystische Atmosphäre zu erschaffen, die den Leser einsaugt und nicht mehr loslässt. 


Mein Fazit:

Nach einem etwas verwirrenden Einstieg habe ich Stück für Stück eine wundervolle, spannende Geschichte mit vielen Geheimnissen entdecken können. Die Liebesgeschichte ist für meinen Geschmack etwas zu holprig und klischeehaft gestaltet, aber dafür konnten mich die Charaktere und auch die Story überzeugen. Die Echos sind echt gruselige Geschöpfe, aber die Idee hat mir super gefallen. Ein schöner Fantasy-Schmöker für zwischendurch, den ich euch durchaus empfehlen kann. 




Meine Bewertung:
  • (Cover: 4,5/5)
  • Schreibstil: 4,5/5
  • Story: 3,5/5
  • Charaktere: 4/5
  • Atmosphäre: 4,5/5

Ergibt eine Gesamtbewertung von:





Montag, 26. Oktober 2015

~Eule rezensiert kurz~ 2in1: Silber - Das dritte Buch der Träume und Dreams of Gods an Monsters



Hallo ihr LeseEulen,

heute habe ich mal Kurzmeinungen zweier ganz unterschiedlicher Fantasy-Bücher aus dem Fischer Jugendbuchverlag für euch, die mir aber beide gut bis sehr gut gefallen haben. Für jedes eine eigenständige Rezi zu schreiben, hätte sich irgendwie nicht gelohnt, denn so viel habe ich nicht dazu zu sagen. Trotzdem möchte ich euch natürlich gerne einen Eindruck verschaffen, wie sie mir gefallen haben. Ohne zu spoilern selbstverständlich, deswegen gibt es keine Inhaltsangabe und es wird nichts konkretes verraten ;). Ich hoffe, es ist okay für euch, dass ich es so mache ♥.





Titel: Silber - Das dritte Buch der Träume
Letzter Band der Trilogie
Autor: Kerstin Gier
Genre: Jugendbuch (Fantasy)
Seiten: 464
Erschienen am: 08.10.2015
Verlagslink: FJB





Genau wie viele andere Leser auch, habe ich mich sehr auf das Erscheinen des letzten Silber-Bandes gefreut. Den 1. Band fand ich wirklich toll (4,5 Eulen), beim 2. musste ich dann leider ein paar Abstriche machen (3,5 Eulen) und der 3. Band hat nun leider auch nicht mehr ganz an den wundervollen 1. Band heran gereicht. 

Gelesen habe ich das Buch im Rahmen einer Leserunde auf Facebook, was natürlich wieder super viel Spaß gemacht hat, gerade auch bei so einem Buch. Kerstin Gier schreibt einfach so wunderbar humorvoll und locker leicht, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Das war natürlich auch bei diesem Band wieder so.

Auch die Charaktere sind wie immer herzallerliebst und einfach nur goldig. Unsere Protagonistin Liv, tollpatschig wie immer, verstrickt sich wieder in einige Verwirrungen und ich habe mehr als ein mal schmunzeln müssen. Auch wenn ich mich ein ums andere Mal gefragt habe: 'Mädel, warum tust du das denn jetzt?'
Aber es werden auch endlich langersehnte Fragen geklärt, z.B. wer hinter der mysteriösen Bloggerin Secrecy steckt. Was für mich dann doch recht überraschend kam muss ich sagen.

Dennoch hätte ich mir vom Finale noch etwas mehr erwartet. Dafür, dass so lange darauf hingearbeitet wurde und auch hier wieder neue Rätsel und Überraschungen hinzu kamen, ist das Ende dann doch recht schnell abgehandelt gewesen und man konnte sich während des Lesens eigentlich ab einem gewissen Punkt auch schon denken, worauf es hinauslaufen wird. Das war ein bisschen enttäuschend, denn ich persönlich hätte schon ein bisschen mehr erwartet. 

Aber trotzdem ist es eine sehr lustige Jugendbuchreihe mit einer tollen Idee dahinter und sehr sympathischen Charakteren, die einfach Spaß macht.


Meine Bewertung:

  • (Cover: 4,5/5)
  • Schreibstil: 5/5
  • Story: 3,5/5
  • Charaktere: 4,5/5
  • Atmosphäre: 4/5

Ergibt eine Gesamtbewertung von:
 



 




Titel: Zwischen den Welten - Dreams of Gods and Monsters
Letzter Band der Trilogie
Autor: Laini Taylor
Genre: (Urban) Fantasy
Seiten: 784
Erschienen am: 20.07.2015
Verlagslink: FJB  





Und nun noch ein finaler Band, auf den ich mich ebenfalls schon sehr gefreut hatte. Band 1 bekam von mir volle 5 Eulen, Band 2 dann leider 'nur' noch 4 (was immernoch toll ist), aber ich kann nun verkünden, dass mir dieser Abschlussband wieder besser gefallen hat.

Das Einzige was ich vielleicht zu bemängeln hätte, wären ein paar Längen zwischendrin, die ich nicht so spannend fand. Und die Auflösung, bzw. die Erklärungen kamen dann auch irgendwie ganz Plötzlich und mit einer geballten Ladung bei mir an, was mir persönlich auch nicht so ganz zugesagt hat.

Aber ansonsten muss ich wiedermal sagen, dass ich begeistert bin von dieser Geschichte und das die Bücher wirklich eine meiner Lieblingstrilogien geworden sind. Was nicht zuletzt auch an den wundervollen Charakteren liegt, die ich alle sehr ins Herz geschlossen habe und mit denen ich Seite für Seite mitgefiebert habe. Es kommen wieder die unterschiedlichsten Personen zu Wort, auch neue, bis dato noch unbekannte Charaktere, und die Perspektive wechselt zwischen diesen hin und her, was für ordentlich Abwechslung sorgt. Es gab natürlich auch wieder einige überraschende Wendungen.

Auch der Schreibstil ist durchweg wundervoll zu genießen und ich finde, die Autorin hat es richtig drauf, sowohl von den Ideen her, die sie uns präsentiert, als auch die Art wie sie es präsentiert. Sehr fesselnd und trotz der Schwere und der Melancholie, die die Story mit sich bringt, immer auch mit einem Fünkchen Humor. Für mich ist es einfach eine perfekte Mischung.

Letztendlich bin auch zufrieden mit dem allgemeinen Ausgang der Geschichte. Von daher kann ich sagen, dass es ein würdiger Abschluss für diese tolle Trilogie ist. Der Epilog hat mir jedenfalls sehr sehr gut gefallen und ich wünschte, es würde einen 4. Band geben...


Meine Bewertung:

  • (Cover: 5/5)
  • Schreibstil: 5/5
  • Story: 4/5
  • Charaktere: 5/5
  • Atmosphäre: 5/5

Ergibt eine Gesamtbewertung von:






Sonntag, 25. Oktober 2015

~Eule rezensiert~ Red Queen von Victoria Aveyard





Titel: Red Queen
Autor: Victoria Aveyard
Genre: Dystopie
Seiten: 388
Erschienen am: 10.02.2015
Verlagslink: HarperTeen

Auf deutsch: Die rote Königin / Carlsen




 
Gut, aber nicht herausragend


Darum geht es:

In Mare Barrows Welt werden die Menschen unterteilt in Rote und Silberne, wobei sich das auf die Farben des Blutes bezieht. Die Silbernen sind die Elite, die Herrscher, fähig besondere Kräfte und Magie zu entwickeln. Die Menschen mit rotem Blut dienen den Silbernen, sie sind Arbeiter und leben in ärmlichen Verhältnissen. Mare selbst ist eine Rote und hält sich und ihre Familie mit Diebstählen über Wasser. Ihre älteren Brüder wurden allesamt in die Armee einbezogen um im Krieg für die Interessen der Silbernen zu kämpfen. Auch Mare und ihrem besten Freund droht dieses Schicksal, denn bisher haben Beide keine feste Arbeitsstelle finden können, die sie davor bewahrt hätte. Doch eines Tages, als Mare mal wieder auf Raubzug ist, passiert etwas unerwartetes. Es gibt einen Aufruhr und Mare muss entdecken, dass sie ungeahnte Kräfte in sich trägt, die denen der Silbernen gleichen. Plötzlich findet Mare sich am Hof des Königs wieder und schnell muss sie feststellen, dass sie niemandem trauen kann...


So fand ich es:

Da habe ich mich mal wieder auf ein sehr gehyptes Buch eingelassen und wollte wissen, was es damit auf sich hat. Allerdings habe ich mich für das englische Buch entschieden, weil ich unter anderem auch das Cover viel hübscher finde. Und weil ich dachte, dass ich das Englisch schon meistern werde.

Was das Englisch betrifft kam ich auch durchaus ganz gut zurecht, auch wenn es schon ein wenig heikler ist, als das was ich vorher so gelesen habe. Trotzdem habe ich recht lange für das Buch gebraucht, weil es mir schon etwas mehr Konzentration abverlangt hat. Das war aber auch der einzige Grund, denn ich habe nicht etwa so lange gebraucht, weil es mir überhaupt nicht gefallen hätte oder so. Es ist durchaus eine lesenswerte Geschichte. Wenn ich es jetzt z.B. mit Selection vergleiche, dann hat Red Queen auf jeden Fall viel mehr Tiefe, sowohl von der Story als auch von den Charakteren her und geht auch viel intensiver auf die politischen Konflikte und Intrigen ein. Der Schreibstil ist im Vergleich auch etwas anspruchsvoller, wenn auch flüssig und gut zu lesen. Es ist also keine typische klischeehafte 'Prinzessinnen-Story', was ich schon mal sehr gut fand.

Mare ist auch keine oberflächliche, super naive Protagonistin sondern legt durchaus eine gewisse Härte an den Tag und versucht gegen das System zu rebellieren, anstatt sich einfach tatenlos in ihr Schicksal zu ergeben. Trotzdem bin ich leider nicht so ganz mit ihr warm geworden. Sie ist zwar nicht völlig unsympathisch, allerdings hat mir trotzdem etwas gefehlt um mich in irgendeiner Form ihr nahe zu fühlen. Manchmal wirkte sie auf mich auch zu gewollt und zu erzwungen taff in ihrem Charakter. Auch die übrigen Charaktere sind mir nicht sonderlich nahe gegangen und mir nicht lange im Gedächtnis haften geblieben. Was ich aber gut fand war, dass man ständig miträtselt, wem man jetzt über den Weg trauen kann und wer etwas planen könnte. Da gab es auch ein paar überraschende Wendungen, die ich ganz spannend fand. Ohne ein bisschen Liebe kommt allerdings auch dieses Buch nicht aus, jedoch kommt die Liebesgeschichte nur subtil daher und spielt nur am Rande eine Rolle, was für mich ein weiterer Pluspunkt ist. Dennoch bringen die Prinzen Maven und Cal unsere liebe Mare ganz schön durcheinander. Ich fand beide Prinzen eigentlich auch ganz in Ordnung, allerdings wechselten dort genau wie bei Mare auch meine Gefühle immer hin und her. Es ist ein bisschen schade für mich gewesen, wie sich dann alles entwickelt, weil ich mir irgendwie etwas anderes vorgestellt oder gewünscht hatte.

Der Einstieg in das Buch hat mir dafür richtig gut gefallen, also wie Mare und ihre Welt vorgestellt wird. Es dauert auch nicht lange und dann passieren schon richtig krasse Dinge. Allerdings wurde das Tempo nach diesem tollen Anfang, der mich hat aufhorchen lassen, wieder stark zurück genommen und es erschien mir dann stellenweise doch etwas langatmig, als Mare bei Hofe ist und dort unterwiesen wird. Gerade eben weil es auch um Politik und Krieg geht: Da muss man sich schon für interessieren um da am Ball zu bleiben. Für mich war das leider nicht so interessant wie ich gehofft hatte, jedenfalls habe ich mich da etwas schwer getan. Ansonsten gab es aber zwischendurch immer wieder Situationen, die Spannung aufkommen lassen haben. Zum Ende hin wurde es nochmal richtig dramatisch, da bin ich mir nicht sicher, ob das nicht ein bisschen zu viel war. Auf jeden Fall gibt es einen Cliffhanger, der mich neugierig auf den 2. Band macht.


Mein Fazit:

Alles in Allem eine rundum gelungene Dystopie mit Fantasy-Elementen, die Einiges an höfischen Intrigen und Wendungen bereit hält. Die Thematik ist zwar nicht ganz neu, wurde aber gut umgesetzt. Der Fokus liegt hier auf dem Konflikt und nicht auf der Liebesgeschichte, was ich persönlich gut fand. Leider gab es aber, trotz der immer wieder aufkommenden Spannung, ein paar Längen und mit Mare konnte ich nicht so richtig warm werden. Ich möchte dem 2. Band aber auf jeden Fall noch eine Chance geben.


Meine Bewertung:

  • (Cover: 4/5)
  • Schreibstil: 4/5
  • Story: 3,5/5
  • Charaktere: 3/5
  • Atmosphäre: 4/5

Ergibt eine Gesamtbewertung von:
 

Dienstag, 20. Oktober 2015

~Eulenpost~ Neuzugänge im Oktober 2015



Hallo ihr LeseEulen :D

es ist mal wieder so weit, hier haben sich erneut ein paar neue Bücher eingefunden. Ich hatte euch ja schon im September vorgewarnt, dass noch etwas unterwegs zu mir ist, von einer kleinen Ebay-Schnäppchenjagd meinerseits.

Ich will auch gar nicht großartig drum herum reden und das Thema SuB blenden wir jetzt einfach mal komplett aus, okay? ;D

Insgesamt sind bisher wieder 8 Bücher bei mir eingezogen (wobei 5 davon die Schnäppchen waren und 1 ist ein Rezi-Ex, die übrigen 2 sind neu gekauft). Ganz schön viele mal wieder. Aber ihr seid das ja schon von mir gewohnt ;).


Womit starte ich nur? Fangen wir mal mit 2 hübschen Covern an. Also vom Aussehen her sind sie schon mal genau mein Ding und sehen auch recht ähnlich aus, obwohl sie überhaupt nichts miteinander zu tun haben. Aber beide Bücher stehen schon sehr sehr lange auf meiner Wunschliste und ich habe sie mir nun für jeweils 1 oder 2 Euro geschnappt. Hoffentlich können sie mich vom Inhalt dann auch so überzeugen.

  

Golem und Dschinn von Helene Wecker: Berührend und voller Magie: eine Frau aus Ton und ein Mann aus Feuer auf der Suche nach der wahren Liebe
Chava ist ein Golem, zum Leben erweckt von einem skrupellosen Rabbi. Sie kann die Wünsche und Sehnsüchte der Menschen um sich herum spüren. Als ihr Meister stirbt, muss sie sich allein in New York zurechtfinden. Ahmad ist ein Dschinn, der eingeschlossen in einer Kupferflasche auf Umwegen nach Manhattan gelangt. Seine Neugier und seine Leidenschaft sind ihm schon einmal zum Verhängnis geworden. In der Welt der Menschen suchen sie nach Liebe und Freundschaft und müssen sich gegen einen übermächtigen Feind zur Wehr setzen. (Quelle Amazon)

Die Seelen der Nacht von Deborah Harkness: Diana Bishop ist Historikerin mit Leib und Seele. Dass in ihr zudem das Blut eines uralten Hexengeschlechts fließt, versucht sie im Alltag möglichst zu ignorieren. Doch dann fällt Diana in einer Bibliothek in Oxford ein magisches Manuskript in die Hände, und plötzlich wird sie von Hexen, Dämonen und Vampiren verfolgt, die ihr das geheime Wissen entlocken wollen. Hilfe erfährt Diana ausgerechnet von Matthew Clairmont, Naturwissenschaftler, 1500 Jahre alter Vampir – und der Mann, der Diana bald schon mehr bedeuten wird als ihr Leben... (Quelle Amazon)

  

Bei den nächsten zwei Büchern war ich auch sehr froh, dass ich sie relativ günstig bekommen konnte, denn auch diese Beiden haben schon eine Weile auf der Wunschliste verbracht. Das Eine ein ziemlich bekannter Bestseller, der bestimmt den Meisten von eucht was sagt, das Andere ein eher unbekanntes englisches Buch. Meines wissens auch nicht auf deutsch erschienen. Ich wollte es aber unbedingt haben, weil es sich so gut anhört und im englischsprachigen Raum ziemlich gelobt wird. Und ich finde das Cover witzig. Sieht der nicht ein bisschen aus wie Oliver Pocher? xD
 
   

Die letzten Tage von Rabbit Hayes von Anna McPartlin: Erst wenn das Schlimmste eintritt, weißt du, wer dich liebt.
Stell dir vor, du hast nur noch neun Tage. Neun Tage, um über die Flüche deiner Mutter zu lachen. Um die Hand deines Vaters zu halten (wenn er dich lässt). Und deiner Schwester durch ihr Familienchaos zu helfen. Um deinem Bruder den Weg zurück in die Familie zu bahnen. Nur neun Tage, um Abschied zu nehmen von deiner Tochter, die noch nicht weiß, dass du nun gehen wirst. (Quelle Amazon)

Winger von Andrew Smith: Ryan Dean West is a fourteen-year-old junior at a boarding school for rich kids. He’s living in Opportunity Hall, the dorm for troublemakers, and rooming with the biggest bully on the rugby team. And he’s madly in love with his best friend Annie, who thinks of him as a little boy. With the help of his sense of humor, rugby buddies, and his penchant for doodling comics, Ryan Dean manages to survive life’s complications and even find some happiness along the way. But when the unthinkable happens, he has to figure out how to hold on to what’s important, even when it feels like everything has fallen apart. (Quelle Amazon)
 
 

Weiter geht es in der Jugendthriller-Abteilung. Das linke Buch habe ich mal bei der lieben Lyrika entdeckt, deren Blog es ja leider nicht mehr gibt. Aber sie hat es ziemlich gut rezensiert und bewertet, da bin ich gleich neugierig geworden und seither wartete es auf meiner Wunschliste auf den Einsatz. Als ich es günstig entdeckt habe, musste es natürlich her. Das andere Buch ist ein Rezi-Ex, das gerade heute bei mir eingetrudelt ist und womit ich gar nicht mehr gerechnet hätte, dass ich es bekomme ^^.

  

Manche Mädchen müssen sterben von Jessica Warman: Nach einer durchfeierten Nacht auf der Jacht ihrer Eltern wird Liz Valchar von einem merkwürdigen Geräusch geweckt. Irgendetwas schlägt beständig gegen die äußere Bootshülle. Liz entdeckt eine Gestalt im Wasser ... und erkennt voller Entsetzen, dass sie auf ihren eigenen leblosen Körper hinabblickt. Und obwohl Liz nun tot ist, ist sie immer noch da – auch wenn niemand sie mehr sehen kann. Während die junge Frau zu verstehen versucht, warum sie sterben musste, wird ihr allmählich klar, dass ihr ganzes Leben eine Lüge war. All jene, die sie geliebt hat, verbargen dunkle Geheimnisse vor ihr. Doch auch Liz selbst war nicht so perfekt, wie sie stets glauben wollte. Und längst nicht so unschuldig... (Quelle Amazon

Im Schlaf komm ich zu dir von J.R. Johansson: Der siebzehnjährige Parker ist total am Ende: Seit vier Jahren hat er nicht mehr geschlafen. Stattdessen ist er dazu verdammt, Nacht für Nacht die Träume desjenigen mitzuerleben, dem er vor dem Schlafengehen zuletzt in die Augen geschaut hat. Er durchleidet fremde Ängste, erfährt dunkelste Geheimnisse – und darf niemals selbst träumen oder schlafen. Wenn sich nicht schnell etwas ändert, wird er sterben. Da trifft er Mia, und in ihren entspannenden Traumbildern findet er endlich Ruhe. Er beginnt sie zu verfolgen, um sicherzustellen, dass er in ihren nächtlichen Visionen landet. Doch damit erweckt er ihr Misstrauen. Denn sie wird schon längere Zeit von einem gefährlichen Stalker verfolgt. Plötzlich sind sie beide in höchster Gefahr. (Quelle Amazon)

 

Und zu guter Letzt musste ich mir noch zwei brandaktuelle Folgebände zulegen. Zu denen werde ich jetzt keine Buchbeschreibungen posten, da es wie gesagt Folgebände sind und ich niemanden spoilern möchte (ich selbst lese übrigens die Klappentexte von Folgebänden auch nur selten ;)). Silber - Das dritte Buch der Träume von Kerstin Gier habe ich auch schon im Rahmen einer Leserunde gelesen und fands wirklich gut. Auch wenn das Ende jetzt nicht so ganz war, wie ich es mir gewünscht hätte. Aber trotzdem hatte ich Spaß beim Lesen. Magisterium - Der kupferne Handschuh von H. Black und C. Clare kommt dann hoffentlich im November an die Reihe. Bin schon ganz gespannt, wie es weiter geht. Wobei ich aber sagen muss, dass ich es ein bisschen Banane finde, das erste Buch mit einem kupfernen Buchschnitt zu versehen und das zweite dann blau zu machen und 'Der kupferne Handschuh' zu nennen. Häh?

  




So ihr Lieben, das waren meine Neuzugänge der letzte Zeit. Kennt ihr schon das ein oder andere Buch davon? Wie hat es euch denn gefallen? Lasst mir gerne eure Meinung hier :).




Mittwoch, 14. Oktober 2015

~Eule rezensiert~ Der Reiter der Stille von Gonzalo Giner





Titel: Der Reiter der Stille
Original: El jinete del Silencio 
Autor: Gonzalo Giner
Genre: Historischer Roman
Seiten: 768  
Erschienen am: 20.10.2014
Verlagslink: Blanvalet






 
Abwechslungsreich




Darum geht es:

Andalusien im Jahr 1522: Isabel, die Kammerzofe einer reichen Weingutbesitzerin wird verbotenerweise schwanger und bringt heimlich im Pferdestall einen Sohn zur Welt. Zuerst sieht es so aus, als wäre es zu spät und der kleine Junge tot zur Welt gekommen. Doch dann nähert sich ihm eines der Pferde, beschnuppert ihn und leckt ihn ab. Durch diese Massage kehrt der Kleine ins Leben zurück und die überglückliche Mutter tauft ihn Yago. Anschließend bringt sie ihn zu ihrer Schwester Aurelia in die Stadt, damit diese sich um ihn kümmert und die Hohen Herrschaften nichts davon mitbekommen. Doch Isabel kehrt danach nicht zurück zu ihrem Sohn und Aurelia muss sich allein um den Jungen kümmern. Was sich jedoch als sehr schwierig gestaltet, denn Yago ist anders. Er meidet soziale Kontakte, wirkt als würde er in seiner eigenen Welt leben, kann kaum sprechen und bekommt bei jeder Veränderung in seiner Umgebung einen panischen Anfall. Heillos überfordert weiß sich Aurelia nicht anders zu helfen, als Yago komplett wegzusperren. Glücklicherweise wird er eines Tages gefunden und zu Kartäusermönchen ins Kloster gebracht. Dort nimmt Yagos Schicksal seinen Lauf und auch sein besonderes Band zu den Pferden tritt immer deutlicher zu Tage.


So fand ich es:

Auf dieses Buch habe ich mich total gefreut, da ich die Thematik unglaublich interessant finde. Ein Junge mit Autismus / Asperger-Syndrom als historischer Pferdeflüsterer? Das Ganze dann noch in Spanien? Klang für mich nach einer interessanten und richtig schönen Geschichte. Was ich letztendlich bekommen habe, war im Grunde auch genau das, nur mit noch viel mehr Handlung und Nebenhandlung drumherum gestrickt. 

Die Nebenhandlungsstränge haben jedoch leider auch dazu beigetragen, dass es ein paar Längen gab und einfach auch zwischendrin immer mal wieder etwas passiert ist, was mich nicht so fesseln konnte. Am Interessantesten war eben für mich wirklich Yagos Schicksal und was ihm alles wiederfährt und wie er die Dinge wahrnimmt vor allem. Diese Stellen im Buch fand ich auch wirklich wunderbar rüber gebracht und spannend. Yago ist in jeder Hinsicht ein besonderer Junge und ich habe sehr mit ihm mitgelitten und mitgefiebert, denn zur damaligen Zeit war es für Menschen mit so einer Krankheit natürlich besonders schwierig das Leben zu bestreiten. Was ihm alles widerfährt und wie die Leute mit ihm umgehen, hat mich teilweise echt erschüttert. Einen Freund findet Yago zum Glück nicht nur in seinen geliebten Pferden, sondern auch in dem Kartäusermönch Camilo, den ich auch schnell ins Herz geschlossen habe, da er einfach so herzlich und offen ist.

Das die anderen Handlungsstränge uninteressant oder nicht wichtig gewesen wären, möchte ich an dieser Stelle allerdings auch nicht behaupten. Auch wenn sie sich deutlich zäher für mich als Leserin gestaltet haben, gab es aber auch hier durchaus lesenswerte Aspekte. So geht es hier beispielsweise auch um das Streben des jungen Adligen Don Luis nach noch mehr Macht und Reichtum, indem er die besten Pferde seiner Zucht nach Amerika verschifft, was zu damaliger Zeit wohl in höchstem Maße illegal war, gerade auch, weil es eben nur sehr wenige gute Pferde im eigenen Land gab. So kommt es auch, dass sich das Setting nicht nur auf Spanien beschränkt, sondern einige Begebenheiten auch auf Jamaika und bei der beschwerlichen Überfahrt auf dem Meer stattfinden. 
Neben Don Luis gibt es hier auch noch Fabián, einen Inspektor, der solche Vergehen wie die von Don Luis versucht aufzudecken. Und später auf Jamaika stößt auch der deutsche Offizier Volker von Wortmann zum Geschehen hinzu. Letzteren habe ich auch gerne verfolgt, weil er sehr sympathisch wirkt und auch so einige Erkenntnisse hinzugewinnt. Mit Fabián und Don Luis konnte ich dafür nur sehr wenig etwas anfangen.
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Der eigentliche Kern der Geschichte, bzw. was ich mir vom Klappentext versprochen habe, nämlich Yagos Einsatz als Pferdeflüsterer, gewann dafür leider erst im letzten Viertel des Buches so richtig an Bedeutung. Natürlich kommt seine besondere Begabung mit den Tieren immer mal wieder zum Vorschein, doch der Weg dahin ist für ihn sehr weit und beschwerlich. Sehr oft kreist die Geschichte auch um das Thema Sklaverei, um den Handel zur damaligen Zeit, den Glauben und natürlich um Medizin. Ich hatte mir das irgendwie ein wenig anders vorgestellt, konnte aber letztendlich mit dem was ich bekommen habe gut umgehen und habe das Buch trotzdem sehr gerne gelesen. Nicht zuletzt auch, weil der Schreibstil wunderbar flüssig und ausdrucksvoll ist.


Mein Fazit:

Mal wieder ein historischer Roman, in dem die verschiedensten Handlungsstränge miteinander verwoben und viele Dinge gleichzeitig thematisiert werden. Einige Aspekte waren zwar weniger fesselnd als andere und es gab dadurch ein paar Längen, aber im Großen und Ganzen hat es mir super gefallen. Gerade Yagos Schicksal hat mich nicht kalt gelassen und ich habe seine Entwicklung gerne verfolgt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.


Meine Bewertung:

  • (Cover: 5/5)
  • Schreibstil: 4,5/5
  • Story: 3,5/5
  • Charaktere: 4/5
  • Atmosphäre: 4/5

Ergibt eine Gesamtbewertung von:
 





Schaut doch bitte auch bei der Rezi von der lieben Aleshanee vorbei ;).  




Dienstag, 6. Oktober 2015

~Eule rezensiert~ Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki von Haruki Murakami





Titel: Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki
Autor: Haruki Murakami
Genre: Belletristik
Seiten: 318
Erschienen am: 13.07.2015 (erstmals 09.01.2014)
Verlagslink: btb






 
Farbloser Herr Tazaki ist farblos. 


Darum geht es:

Tsukuru Tazaki hat vier allerbeste Freunde mit denen er viel unternimmt, alles macht die Clique gemeinsam. Der einzige Unterschied von Tsukuru zu seinen Freunden ist die, dass er sich im Gegensatz zu ihnen für sehr durchschnittlich oder gar langweilig hält. Seiner Meinung nach wird das noch dadurch betont, dass seine vier Freunde jeder eine Farbe in ihrem Namen tragen, nur Tsukuro selbst ist farblos. Dennoch ist er froh, Teil dieser Gruppe zu sein. Als es jedoch an die Zukunftsplanung geht und Tsukuru als Einziger seinen Heimatort verlässt um in Tokio zu studieren, wird es immer schwieriger die Freunde zu sehen. Bis zu seinem 2. Studienjahr klappt es aber noch recht gut und Tsukuru freut sich immer sehr nach Haus zu kommen. Doch in besagtem 2. Studienjahr bekommt er plötzlich einen Anruf von einem seiner Freunde mit der Ansage, sich bitte nie wieder bei einem von ihnen zu melden, denn sie wollen nichts mehr mit ihm zu tun haben. Tsukuru fällt aus allen Wolken, denn er weiß überhaupt nicht warum sie ihn plötzlich schneiden und keiner verrät es ihm. Zu Tode betrübt und von düsteren Gedanken beseelt bleibt er fortan auch über die Ferien in Tokio.

16 Jahre später, als Tsukuru bereits mitte 30 ist, erzählt er zum ersten Mal seiner Freundin Sara von dem Vorfall. Diese rät ihm dazu, endlich mit der Vergangenheit abzuschließen und um das zu tun, muss er sich ihr stellen.


So fand ich es:

Schon sehr lange wollte ich mal ein Buch von Haruki Murakami lesen, weil seine Bücher ganz speziell und damit etwas Besonderes sein sollen. Das es jetzt dieses Buch geworden ist, als mein erstes von ihm, war allerdings eher Zufall. Irgendwo muss man ja auch mal anfangen, nicht wahr? Und die Geschichte klingt für mich geheimnisvoll aber auch so, dass man viel daraus mitnehmen könnte.

Ich muss allerdings sagen, dass ich ein wenig zwiegespalten bin. Es waren auf jeden Fall tolle Ansätze da, gerade der Einstieg war sehr bewegend und hat von vornherein eine schwere, melancholische Atmosphäre entworfen. Aus persönlichen Erfahrungen weiß ich, wie es ist von Menschen gemieden zu werden, von denen man dachte sie sind die besten Freunde. Von daher konnte ich mich sehr gut in Tsukuru hinein versetzen und habe sehr mit ihm zusammen gelitten. Und natürlich wollte ich dann auch wissen, wie es zu diesem Vorfall kam, was man ja Anfangs so gar nicht erfährt und erst zusammen mit Tsukuru 16 Jahre später entdecken muss. Allerdings war es manchmal auch etwas schwierig mit ihm. Dass er sich einfach so in sein Schicksal begibt und selbst nach ein paar Tagen Bedenkzeit überhaupt nicht auf die Idee kommt der Sache direkt auf den Grund zu gehen, war befremdlich. Das es dafür 16 Jahre braucht bis er tiefer bohrt, fand ich schon etwas unrealistisch. Ansonsten kommt Tsukuru aber tatsächlich eher farblos daher und mit seinem erwachsenen Ich konnte ich auch nicht so recht warm werden. Vielleicht liegt das auch an der japanischen Kultur, da herrscht im Vergleich zu uns einfach merklich mehr Distanz zwischen den Menschen. Das war allerdings auch wiederum ein positiver Punkt für mich, über Kultur und Japan an sich, etwas zu erfahren. Auch wenn es da ruhig noch mehr hätte sein können.

Die Träume die Tsukuru zeitweise heimsuchen fand ich ebenfalls echt seltsam und weiß bis jetzt nicht, was ich von ihnen halten soll oder was sie mir als Leser sagen sollen. Und auch die vielen sexuellen Anspielungen des Autors fand ich relativ plump und einfach unpassend. Ich weiß nicht, ob das in Murakamis Büchern immer so ist, gefallen hat mir das jedenfalls nicht. Ansonsten ließ sich das Buch aber wunderbar lesen. Man merkt zwar schon, dass der Schreibstil etwas gehobener daher kommt, trotzdem ist ein guter Lesefluss gegeben und man fühlt sich gut unterhalten und an vielen Stellen berührt einen die Geschichte auch unweigerlich. 

Den Haupthandlungsstrang, nämlich die Suche von Tsukuru nach dem Grund für den Bruch in der Clique, fand ich auch wirklich gut ausgearbeitet und spannend. Auch wie Tsukuru sein Leben bisher verbracht hat, hat mich noch interessiert folgen lassen. Allerdings gab es auch ein paar Nebenschauplätze, die ich jetzt nicht so interessant fand und wo sich der Autor in meinen Augen etwas zu sehr in Belanglosigkeiten verloren hat. Hier und da konnte ich zwar die ein oder andere Anspielung erkennen und vieles bleibt eben auch einfach der Fantasie des Lesers überlassen, aber irgendwie hatte ich mir doch etwas mehr erwartet.  Zum Glück wurden die für mich wichtigsten Fragen geklärt. Ein offenes Ende gab es aber tatsächlich, das ist sicherlich Geschmackssache. 


Mein Fazit:

Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und wurde in meiner Erwartung leider ein kleines Bisschen enttäuscht. Es war nicht schlecht, die Geschichte hat viele bewegende, tiefgründige Aspekte, der Schreibstil ist angenehm, die Fantasie des Lesers wird gefragt und es gibt eine interessante Suche in der Vergangenheit einer Freundschaft. Aber auf der anderen Seite gab es auch so manche Dinge, die mich verwirrt zurück gelassen haben und mit denen ich einfach nichts anfangen konnte. Viel mitnehmen konnte ich aus dieser Geschichte letztendlich auch nicht. Trotzdem werde ich es bestimmt nochmal mit einem anderen Buch des Autors versuchen. 


Meine Bewertung:


  • (Cover: 4/5)
  • Schreibstil: 4/5
  • Story: 3,5/5
  • Charaktere: 2,5/5
  • Atmosphäre: 4/5

Ergibt eine Gesamtbewertung von:




Donnerstag, 1. Oktober 2015

~Eule blickt zurück~ Das war der September 2015




Hallo ihr LeseEulen,

und wieder ein Monat rum, die Zeit vergeht wie im Fluge. Und ich hatte gerade eine ziemlich doofe Erkenntnis. Ich habe doch nicht so viel gelesen wie ich dachte... Hm. Irgendwie kam mir das mehr vor, aber es sind doch wieder 'nur' 7 Bücher :/. Meine Hoffnung liegt ja auf den kommenden kalten Monaten. Hoffentlich schaffe ich dann ein bisschen mehr.

Da nicht viel passiert ist bei mir, komme ich nun auch direkt zu den gelesenen Büchern und halte euch und mich gar nicht weiter mit Geschwafel auf ;).
Nur eine Sache noch: Es wird wieder kein Want to Read geben. Ich kann mich einfach nicht für eine feste Leseliste entscheiden! Ich habe so viele Bücher in meinem Kopf und tausche wie eine Bekloppte ständig hin und her, da macht eine Leseliste mal so gar keinen Sinn gerade >_<'.
Wollt ihr denn in Zukunft überhaupt noch eine?


Meine gelesenen Bücher:

1)
Königsjäger (Shattered Sea #2) von Joe Abercrombie
475 Seiten

Der zweite Teil der Trilogie hat mir auch wieder gut gefallen. Ich mochte die Charaktere unheimlich gerne. Mehr in meiner Rezi: KLICK

2)
Die Dreizehnte Fee #1 - Erwachen von Julia Adrian
212 Seiten

Und dann kam auch schon relativ schnell mein Monatshighlight. Eine Entdeckung, die ich bei der lieben Aleshanee gemacht habe und die mal wieder voll ins Schwarze getroffen hat. Das Buch ist soooo toll. Hier meine Rezi: KLICK

3)
Margos Spuren von John Green
336 Seiten

Anschließend habe ich in einer Leserunde dieses Buch gelesen, was mal wieder großen Spaß gemacht hat. Ein gutes Buch, ich mag John Greens Schreibstil. Aber hier hat er mich leider nicht vollends überzeugen können. Margo ist echt ein komisches Mädel. Mehr erzähle ich in meiner Rezi: KLICK

4)
Runa von Vera Buck
608 Seiten

Dann habe ich dieses Rezi-Exemplar ausgelesen und war wirklich begeistert. So eine unheimliche Atmosphäre und so viele schaurige Details aus einer Psychiatrie im Paris des Jahres 1884. Sicherlich nicht für jeden etwas und auch ich musste teilweise echt schlucken. Aber trotzdem war es total genial. Hier meine Rezi: KLICK

5)
Im Schatten des Mondkaisers (Carya & Jonan #2) von Bernd Perplies
544 Seiten

Und 2 Monate später konnte ich auch endlich den Mondkaiser beenden... Die Geschichte ist toll. Aber ich komme irgendwie nicht rein und ich habe ständig das Gefühl ich werde nicht warm damit und mir würde etwas fehlen. Eine Rezension versuche ich gar nicht erst, das wäre vergebliche Liebesmüh da meine Gefühle halbwegs plausibel in Worte zu verpacken. Trotzdem ist es nicht schlecht. Ich war vielleicht auch einfach nicht richtig in der Stimmung oder der Fehler war, es mal zwischenzeitlich zu unterbrechen... Keine Ahnung. Den dritten Band werde ich aber noch lesen.

6)
Türkisgrüner Winter (Kirschroter Sommer #2) von Carina Bartsch
464 Seiten

So, und nachdem ich im August Kirschroter Sommer gelesen habe und das so ein dermaßen gemeines, offenes Ende hatte, musste ich nun natürlich auch den 2. Band lesen. Es hat mich dann doch neugierig darauf gemacht, wie es alles endet. Auch hier habe ich mich wieder gut unterhalten gefühlt und kam super schnell durch. Allerdings war es mal wieder arg viel Hin und Her und Liebes-Hick-Hack... Das letzte Drittel war auch leider etwas langweilig und man kann sich dann auch schon denken, wie es ausgeht. War aber dennoch spaßig.

7)
Alles muss versteckt sein von Wiebke Lorenz
352 Seiten

Kurz vor Torschluss habe ich dann auch noch dieses Buch beendet. Ich brauchte ja noch ein braunes Buch für die Kunterbunt-Challenge. Und natürlich wollte ich es sowieso unbedingt lesen. Irgendwie wurde es zum Ende des Monats hin immer mittelmäßiger mit den Büchern... Auch dieses konnte mich nicht so richtig von sich überzeugen. Eine Rezi gibt es auch schon: KLICK









Gelesene Bücher: 7
Neuzugänge: 16
Gelesene Seiten: 2.991
Seiten pro Tag: ~98
SuB zum 01.01.2015: 108
SuB zum 01.09.2015: 123
SuB zum 30.09.2015: 130

Ran an den SuB/Digital: 4 Bücher gelesen
Kunterbunt-Challenge/Braunes Cover: Alles muss versteckt sein
Challenge der Gegenteile: 50 von min. 40 80 Büchern rezensiert
Chin. Kalender Challenge (Lovelybooks): 44 von inges. 138 Punkten
September/Hahn: 8 von 8 Punkte
1) Einen Folgeband lesen: 4 von 4 Punkten (Im Schatten des Mondkaisers)
2) Buch aus dem Regal einer der Veranstalterinnen lesen: 4 von 4 Punkten (Runa)




Meh. Mein SuB. Menno. Der Monat war doof. Irgendwie. In Zahlen sieht das nochmal bescheidener aus, als ich dachte... Verdammt.

Wie ist es euch so ergangen im September? Was habt ihr gelesen und was war euer Highlight?